Missverständliche Werbetexte: “Ein Kunde möchte immer das Bild an der Wand kaufen” (Umfrage).

Interessenten schätzen es & reagieren auf spitz ausgesprochenes Marketing, unter der Voraussetzung dass es richtig konzipiert ist. Laut dem Ergebnis einer aktuellen Verbraucherumfrage von McKinsey.

46% der befragten Verbaucher in D gaben an, oft oder manchmal personalisierte Nachrichten aktiv zu wollen.  In den USA sind es 55%, in Großbritannien 52%.

Was Verbraucher allerdings nicht anzieht, ist irrelevante Werbung die völlig am Ziel vorbeischießt. 42 % der Befragten in D denken, dass die meisten Werbebotschaften wie Massenware wirken, die nicht wirklich auf sie zugeschnitten ist. Auch unsere Erfahrungen zeigen, dass die meisten mittelständischen Unternehmen kein Talent dafür besitzen, ihre Zielkunden so anzusprechen wie sie es gerne hören würden.

Die Untersuchungsergebnisse offenbaren für Unternehmen eine glasklare Erkenntnis:

Eine Verbesserung der Personalisierung bietet erhebliches Potenzial, um die Verbraucher noch stärker anzusrechen.

Um mit Personalisierung Erfolg zu haben und den gewünschten Nutzen daraus zu ziehen, sollten Unternehmen also darauf achten bei Werbebotschaften vom Bild an der Wand zu sprechen, nicht etwa vom Nagel mit dem man das Bild aufhängen kann – dabei repräsentiert das Bild an der Wand die wirklichen Wunschziele der Kunden und der Nagel die Methoden dafür. Es sollte also von wirklichen Vorteilen, Benefits gesprochen werden, nicht etwa von Features. Einem Endverbraucher sind Features im ersten Moment egal.

Vielen Unternehmen hilft es, eine frische Perspektive von Außen zu bekommen – Ohne Unternehmensbrille und ohne Voreingenommenheit. Oftmals ist es so sehr viel besser möglich, eine Außenansprache ohne Fachjargon zu finden.

Was meinen wir damit?

Werbebotschaften und Texte leben vor allem vom Prinzip “Einfach ist gut”. Oftmals verlieren sich Unternehmer in all den tollen englischen Begriffen, überdenken viel zu lange ihre Außenansprache und verschwenden Zeit.

Es ist wichtig herauszufinden was der Markt hören möchte. Welcher Köder dem Fisch wirklich schmeckt. Das kann allerdings nur der Fisch selbst beantworten – Daher ist es wichtig in 1:1 Interaktion mit dem Zielmarkt zu kommen, statt super lang über tolles “Inbound- & Outbound-Marketing”, seinen “Pitch” und “Sales-Cycle” nachzudenken.

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