Richtig kontakten: Wie man künftige Kunden findet und sich mit ihnen verbindet.

LinkedIn ist ein sehr wertvolles Tool, um neue und vor allem passende Leads zu finden. Ein kleiner Guide, um das Prospecting auf LinkedIn so effektiv wie möglich zu gestalten.

3 Schritte:
  1. Das Profil optimieren
  2. Die Leadgenerierung bzw. das Propecting automatisieren
  3. InMails gezielt einsetzen

Optimiere Dein LinkedIn Profi

Während man Vernetzungsanfragen an potentielle Interessenten stellt, werden viele der Empfänger das eigene Profil besuchen. So lernen sie mehr über den Absender.

Das bedeutet, dass es essentiell ist, das Profil nach bestimmten Kriterien aufzubauen – Gerade in der D-A-CH Region wird das Profil noch sehr häufig als einen Art Lebenslauf benutzt. Baut man es allerdings richtig auf, funktioniert es wie eine Landingpage und eine Werbeanzeige gleichzeitig.

Das heißt, im besten Fall besuchen die Personen das Profil (die Vernetzungsanfragen funktionieren wie eine Werbeanzeige) und sehen dann auf dem Profil welchen Schmerz man ihnen lösen und welche Ziele man für sie erbringen kann und wie sie in Kontakt treten können (das Profil funktioniert also wie eine Landingpage).

Die Basis dafür ist es, die Zielgruppe exakt zu kennen und ihre wirklichen Schmerzpunkte & Wünsche auf dem eigenen Profil zu adressieren.

Der Slogan

Diesen lesen Personen als erstes. Um sicher zu stellen, dass der Slogan einen guten ersten Eindruck macht, gilt es sicherzustellen, in diesem die Wünsche zu adressieren, die man der Zielgruppe ermöglichen kann.

Die Info / Beschreibung

Die Beschreibung sollte eine Art “Mini-USP-Sektion” sein. Hier sollte Schlüsselelemente der Leistungen stehen, die man anbietet. Diese sollten sehr spezifisch auf die Ziele der Unternehmen/Personen der eigenen Zielgruppe ausgerichtet sein. Hierbei muss glasklar und leicht verständlich sein, was man genau tut, wobei man ganz genau helfen kann und welche Schmerzpunkte man lösen kann. Hier gehört kein Lebenslauf hinein!

Automatisieren der Leadgenerierung

Hierbei sprechen wir von der manuellen Leadgenerierung. Es wird also keine Werbeanzeige bzw. kein Geld eingesetzt.

Das Automatisieren spart nicht nur Zeit, es ermöglicht es auch die Durchschlagzahl zu erhöhen. Wie immer zählt auch hier das Gesetz der Zahlen.

Am besten verwendet man dazu den LinkedIn-Sales Navigator, um genau einstellen zu können, nach welchen Kriterien die Personen welchen man Vernetzungsanfragen senden möchte in die Zielgruppe passen.

  • Finde passende Personen ausgewählt nach Branche, Unternehmensgröße, Region, ggf. Rechtsform etc. durch den Sales Navigator und speichere diese in einer Liste.
  • Sende Vernetzungsanfragen an diese mit der richtigen Vernetzungsnachricht.
  • Diese sollte einen guten Grund beinhalten, weshalb man die Vernetzungsanfrage sendet. Niemals sollten leere Anfragen versendet werden! Die Gefahr ist groß als Spam gemeldet und von LinkedIn abgestraft zu werden.
  • Anfangs sind hier bis zu 50/Tag in Ordnung. Später kann man auf 100 steigern. Wichtig: nicht über 250 Aktionen/Tag kommen. Ansonsten wird man vom LinkedIn-Monitoring-System registriert und abgestraft!
  • Der Sales Navigator erlaubt es, Tags zu erstellen. Bspw. #K für “Kontaktanfrage” oder #N1 für die erste Nachricht nach einer angenommenen Kontaktanfrage.
  • Tags erlauben es Struktur zu schaffen und immer tracken zu können, wie viele Kontakt- bzw. Vernetzungsanfragen versendet wurden.
  • Man kann die angenommen Anfragen leicht aussortieren und diesen eine erste Nachricht senden. Diese wiederum können durch Tags getrennt werden – je nachdem ob sie beantwortet wurden oder nicht.
  • Dadurch ist es auch möglich, FollowUps zu betreiben
  • Letztlich ist es auch ein super Tool Listen innerhalb des Sales Navigators zu erstellen.
  • Dadurch lässt sich festhalten, wer Interesse gezeigt, wer sogar eine Telefonnummer abgegeben hat etc.
  • Es lassen sich Notizen zu den jeweils abgespeicherten Profilen erstellen, um immer zu wissen, was der letzte Stand war.
Sende InMail Nachrichten an Kontakte die vielversprechend sind

LinkedIn erlaubt es mit einem internen Email-System, Personen eine private Nachricht zu senden, auch wenn man mit diesen gar nicht vernetzt ist.

Die InMail Nachrichten sind zwar monatlich begrenzt, jedoch sind sie eine wahre Goldmiene für das Prospecting. Dazu braucht es allerdings einen LinkedIn-Premiumaccount.

Da die verfügbaren InMails wie erwähnt monatlich limitiert sind, müssen diese also weise eingesetzt werden.

  • Sind hochqualitative und potentielle Personen gefunden – etwa über den SalesNavigator – muss sichergestellt werden, dass de Nachricht sehr personalisiert und interessant ist.
  • Eine zu stumpfe und Template-artige Nachricht würde hier andernfalls das Pulver sinnlos verschießen.
  • Das erhöht die Chance eine Antwort zu erhalten
Zusammenfassung:

Wird LinkedIn für das Gewinnen von neuen Leads genutzt – in diesem Fall manuell ohne Werbeanzeigen – ist es wichtig, eine effiziente Strategie zu haben, um maximale Resultate, mehr Leads und mehr Verkäufe zu generieren.

Wenn diese Schritte befolgt werden, ist es möglich ideale Kunden zu finden und sich mit diesen zu vernetzen. Kunden die nicht nur wertvoll für einen selbst sind, sondern für welche auch die eigene Leistung sehr wertvoll ist.

Auf LinkedIn geht es darum professionelle & wertvolle Beziehungen untereinander zu schaffen.

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